Unter diesem Motto fand am 5.April 2003 an den Ahornberger Schulen ein Fest statt, an dem sich auch wieder die Fachakademie beteiligte.
Nach der sehr gelungenen Eröffnungsveranstaltung, die vor allem von der Fachakademie für Sozialpädagogik und der Berufsfachschule für Kinderpflege mit u.a. Folkloretänzen, Cheer-Leading, Rope-Skipping und menschlichen Pyramiden ausgestaltet wurde, konnten sich Gäste im ganzen Schulhaus über die unterschiedlichsten Aspekte Europas informieren (Europa-Quiz, Entwicklungshilfe f. Osteuropa, Ausstellung "Euregio Egrensis", "Europäisches Jahr der Menschen mit Behinderungen"...), Europa erschmecken (Basarstraße, mediterrane Küche, Fingerfood aus verschiedenen Ländern, griechische Taverne, Fischspezialitäten aus der Region, "Slow Food"...) und Europa erleben (Europäische Spiele, Wahrnehmungstests, Flohmarkt der Urlaubssouvenirs, Schwarzlicht-Theater, Info-Cafe...).
Die Fachakademie hat sich Franken als Thema gewählt, weil die Geborgenheit in der Heimat und somit die Kenntnis der heimischen Region der Schlüssel zur Offenheit gegenüber anderen Ländern und Kulturen ist, vergleichbar einem Baum, dem seine tiefen und starken Wurzeln ermöglichen in den Himmel zu wachsen.
Die Studierenden der zweiten Jahrgangsstufe erwarteten ihre Gäste mit einer reichhaltigen Auswahl an einheimischen Schmankerln im festlich geschmückten Speisesaal.
Zur großen Freude der Studierenden und Frau Maier, der an dieser Stelle sehr für ihren Einsatz gedankt sei, fanden die Speisen reißenden Absatz. Der Speisesaal konnte zum Teil den Ansturm der Gäste nicht mehr fassen, und am Ende des Tages freuten sich alle über dieses gelungene Fest.
Die Studierenden der ersten Jahrgangsstufe hatten es sich zur Aufgabe gemacht die verschiedensten Aspekte Frankens darzustellen:
Lesungen: Sagen und Geschichten aus Franken
Handpuppenspiel: "Fakten und Fabeln aus dem Frankenland
Lebende Werkstätten: Klöppeln, Herstellung der Marktredwitzer Krippenfiguren (die Studierenden habe diese Künste extra wegen des Schulfestes erlernt)
Verkauf: Selbst hergestellte Liköre, Getränke, frische Brezen, Handgearbeitetes aus Indien (sozusagen die "andere Seite" Europas) ...
Mitglieder vom Roten Kreuz in Warmensteinach stellten eine professionelle Unfallversorgung sicher.
Auch die Studierenden der ersten Jahrgangsstufe waren mit dem Ablauf des Schulfestes sehr zufrieden, die Organisation klappte reibungslos und das Echo der Besucher war sehr positiv.
Der Erlös der Verkäufe geht an den Verein zur Hilfe für Kinder der 3.Welt, der an einer anderen Stelle unserer Homepage vorgestellt wird. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Flaute erschien es den Studierenden als besonders wichtig über die eigenen Probleme hinweg zu blicken, und nicht zu vergessen, dass es Millionen von Menschen sehr schlecht geht. Dieses Herz für soziales Engagement zeichnet die Hauswirtschaft besonders aus.
Allen, die unsere Studierenden oder die Schule bezüglich des Schulfestes unterstützt haben, möchten wir hier unseren ganz herzlichen Dank aussprechen:
Bäckerei Brandler in Naila-Marxgrün, Bergwerksmuseum Friedrich-Wilhelm-Stollen in Lichtenberg, Handpuppenspielerinnen Karoline und Gabriele Aldrige aus Hersbruck, Handweberei Peter Ziegler aus Wunsiedel-Breitenbrunn, Imkerei Christa aus Hallstadt, Krippenfigurenmacher Horst Rahn aus Marktredwitz, Mineralienhändler Sebastian Berg aus Uschertsgrün-Schauenstein, Raiffeisenbank Münchberg, Schönwald Hotelporzellan, Volksschule Waldershof, Schreiner Jürgen Förster aus Sichersreuth -Bad Alexandersbad, Zimmermann Willy Pöhlmann aus Weißenstadt.